Am Sonntag bin ich alleine, nachdem der Plan mit zwei anderen Voluntaeren nach Elat zu fahren platzte, nach Mitzpe Ramon (im Negev) gefahren. Nach Feierabend am Sonntag Morgen habe ich wahrlos saemtliche Dinge, die mir in die Haende gefallen sind, in meinen Rucksack geworfen und es ging los. Ich bin erst nach Ber Sheva gefahren um von dort aus nach Mitzpe Ramon zu fahren. Als ich in Ber Sheva austieg fuehlte ich mich voellig fehl am Platz. Um mich herum waren nur Soldaten! Immhin sicher, dachte ich mir, und ein Schild verriet mir, dass ich tatsaechlich in Ber Sheva war. Jedenfalls bin ich nachmittags in Mitzpe Ramon angekommen und bin dort gleich einem Backpacker aus Maiz vor die Fuesse gelaufen. Mit ihm bin ich dann zu dem Hostel, das er gerade verlies und ich beziehen wollte, gelaufen. Das Hostel hiess "Silent Arrows" und der Name verraet schon sehr viel ueber den Ort und die Wueste dort ansich. Es herrscht absolute Stille und eine angenehme Leere. An diesem Abend habe ich noch mit den einzigen weiteren Gaesten Karten gespielt und ansonsten die Fuesse hochgelegt und die Wueste bei Nacht genossen. Jedoch habe ich mich schnell unter meine warme Decke gekuschelt, weil draussen eine saukalter Wind wehte. Irgendwann wurde ich dann von Duesenjaegerlaerm geweckt und es war schon sehr heiss. Ich packte mir meinen kleinen Rucksack voll mit Wasser und machte mich auf dem Weg zum Avdat Nationalpark. Ich sagte dem Busfahre wo ich hinwollte woraufhin er mich genau an der falschen Stelle absetzte. Also stand ich dann in der prallen Sonne 10 km von meinem Ziel entfernt. Die Strasse war nicht sonderlich stark befahren also begann ich zu laufen in der Hoffnung, dass ich bald von einem netten Autofahrer mitgenommen wurde. So war es dann auch! Bis dahin waren schon meine 1,5 Liter Flasche so gut wie leer und ich fuellte sie dort neu auf und kaufte mir eine Zusaetzliche, genoss im Schatten ein Eis und lief los.
Mein Weg fuehrte an der Strasse 3 km in das Tal bis zum Eingang des Nationalparks af den weg dorthin sprangen an den seiten schon Steinboecke durch die Gegend. Im Nationalpark selber musste ich erstmal festellen, dass keine grosse Chance auf Schatten bestand, da die Sonne direkt ueber der Schlucht stand und keine Anstalten machte sich wo anders hin zu bewegen. Die, wenn auch kurze Tour duch den Nationalpark war wirklich sehr schoen und ich wurde liebevoll von einer Gruppe groelender Prolos der Altersufen 13-35 begleitet. Diese waren von dem Hall in der Schlucht enorm fasziniert und ich war dann doch froh sie hier zu erleben und nicht in einer Kreuzfahrerkirche, wo ein Ton nach 10 Sekunden noch nicht verstummt ist. Der Weg fuehrte an den Gewaessern einer Quelle und an unterschiedlichen gruenen Pflanzen, die alle eingeaengt in der Schlucht sassen, vorbei und an den beiden Felswaenden konnte man immer wieder Hoehlen sehen. Schliesslich kam ich am Ende an und machte noch mal eine Pause unter Baeumen um doch noch etwas Schatten zu erwischen. Dann folgte ein Anstieg ueber steilen, engen Treppen und Leitern aus der Schlucht herraus und siehe da: ich war an dem Platz, an dem mich schon der Busfahrer abgesetzt hatte. Sollte das ein Zeichen sein? Quatsch, das ist nur die Hitze die aus dem Hirn einen Matschklumpen macht!
Ich lief weiterhin unter staendigem Wasserverlust an die Bushaltestelle, die wie jede andere Bushaltestelle mir nicht verraten wollte, wann der naechste Bus kommt, und wartete. Es kamen kaum Autos dafuer aber eine riesige Gruppe Rennradfahrer hinter denen den Polizei herfuhr und sich dahinter eine lange schlange Autos hinterher zog. Mein Bus war auch dabei! Ich war frohen Mutes mich in den klimatisierten Bus setzen zu koennen, aber meine Stimmung schwengte mit dem Losfahren ganz schnell in Todesaengste um. Ich schnallte mich an und musste trotz der angenehmen kuehle im Bus weiterschwitzen. Es ist natuerlich fuer den Busfahrer klar, dass man in einer ewig langen Schlange staendig zum ueberholen auf der Gegenfahrbahn fahren muss um sich dann im letzten Moment, wenn dann Gegenfehrker kam, in die naechste Luecke, die natuerlich alle fuer einen riesen Bus geschaffen waren, zu quetschen. Ich bin dann aber doch doch noch heile in Mitzpe Ramon ausgeschtiegen und dachte mir, das naechste mal einen Trip nach Gaza zu unternehmen, weil ich da wenigstens was interssantes erlebe, wenn ich schon mein Leben aufs spiel setze.
Der Abend war dann sehr kurz, weil ich sehr muede war. Am naechsten Morgen habe ich dann noch einen Spaziergang am Krater entlang gemacht, der dem Grand Canyon in den USA schon sehr nahekommt, und fuhr dann zurueck nach Jad haShmona.
Mein Weg fuehrte an der Strasse 3 km in das Tal bis zum Eingang des Nationalparks af den weg dorthin sprangen an den seiten schon Steinboecke durch die Gegend. Im Nationalpark selber musste ich erstmal festellen, dass keine grosse Chance auf Schatten bestand, da die Sonne direkt ueber der Schlucht stand und keine Anstalten machte sich wo anders hin zu bewegen. Die, wenn auch kurze Tour duch den Nationalpark war wirklich sehr schoen und ich wurde liebevoll von einer Gruppe groelender Prolos der Altersufen 13-35 begleitet. Diese waren von dem Hall in der Schlucht enorm fasziniert und ich war dann doch froh sie hier zu erleben und nicht in einer Kreuzfahrerkirche, wo ein Ton nach 10 Sekunden noch nicht verstummt ist. Der Weg fuehrte an den Gewaessern einer Quelle und an unterschiedlichen gruenen Pflanzen, die alle eingeaengt in der Schlucht sassen, vorbei und an den beiden Felswaenden konnte man immer wieder Hoehlen sehen. Schliesslich kam ich am Ende an und machte noch mal eine Pause unter Baeumen um doch noch etwas Schatten zu erwischen. Dann folgte ein Anstieg ueber steilen, engen Treppen und Leitern aus der Schlucht herraus und siehe da: ich war an dem Platz, an dem mich schon der Busfahrer abgesetzt hatte. Sollte das ein Zeichen sein? Quatsch, das ist nur die Hitze die aus dem Hirn einen Matschklumpen macht!
Ich lief weiterhin unter staendigem Wasserverlust an die Bushaltestelle, die wie jede andere Bushaltestelle mir nicht verraten wollte, wann der naechste Bus kommt, und wartete. Es kamen kaum Autos dafuer aber eine riesige Gruppe Rennradfahrer hinter denen den Polizei herfuhr und sich dahinter eine lange schlange Autos hinterher zog. Mein Bus war auch dabei! Ich war frohen Mutes mich in den klimatisierten Bus setzen zu koennen, aber meine Stimmung schwengte mit dem Losfahren ganz schnell in Todesaengste um. Ich schnallte mich an und musste trotz der angenehmen kuehle im Bus weiterschwitzen. Es ist natuerlich fuer den Busfahrer klar, dass man in einer ewig langen Schlange staendig zum ueberholen auf der Gegenfahrbahn fahren muss um sich dann im letzten Moment, wenn dann Gegenfehrker kam, in die naechste Luecke, die natuerlich alle fuer einen riesen Bus geschaffen waren, zu quetschen. Ich bin dann aber doch doch noch heile in Mitzpe Ramon ausgeschtiegen und dachte mir, das naechste mal einen Trip nach Gaza zu unternehmen, weil ich da wenigstens was interssantes erlebe, wenn ich schon mein Leben aufs spiel setze.
Der Abend war dann sehr kurz, weil ich sehr muede war. Am naechsten Morgen habe ich dann noch einen Spaziergang am Krater entlang gemacht, der dem Grand Canyon in den USA schon sehr nahekommt, und fuhr dann zurueck nach Jad haShmona.

1 Kommentar:
die geschichte ist super. insbesondere die prollos in der schlucht! :)
Kommentar veröffentlichen